Bodenova Branchen Online-Shops
BFSG seit 29.06.2025 in Kraft — keine Übergangsfrist

Ihr Shop ist barrierefrei.
Oder er ist rechtlich angreifbar.

Das Barrierefreiheits-Stärkungsgesetz (BFSG) gilt seit 29. Juni 2025 — sofort, ohne Übergangsfrist. Wer einen Online-Shop für Endverbraucher betreibt, ist betroffen. Bußgelder bis über 100.000 € sind möglich, dazu kommen Abmahnungen durch Mitbewerber und Verbände.

> 100.000 € Maximalbußgeld bei BFSG-Verstößen
WCAG 2.1 AA Mindeststandard der Barrierefreiheit
80–85 % Umsatz läuft über PayPal + Rechnung
LUCID Pflichtregistrierung ab 1. Verpackung — keine Schwelle
Bin ich betroffen?

Fast jeder Online-Shop für Endkunden.

Die Ausnahme für Kleinstunternehmen ist eng begrenzt und greift seltener als oft angenommen. Wir prüfen Ihre genaue Betroffenheit im kostenlosen Erstgespräch.

BFSG trifft Sie, wenn …

  • … Sie Produkte oder Dienstleistungen an Endverbraucher (B2C) online anbieten
  • … Sie nicht zu den Kleinstunternehmen gehören (< 10 MA und < 2 Mio. € Umsatz — und nur für bestimmte Dienstleistungen)
  • … Ihr Shop muss nach WCAG 2.1 Level AA bedienbar sein (Tastatur, Screenreader, Kontrast, Fokus-States)
  • … Sie brauchen eine Barrierefreiheits-Erklärung auf der Website (ähnlich Impressum)

Weitere Pflichten

  • LUCID-Registrierung bei der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister — ab erster Verpackung, keine Mengenschwelle
  • ODR-Streit­beilegungs­link seit 20.07.2025 entfällt — Link entfernen ist Pflicht (Abmahnrisiko)
  • Zahlungsarten: PayPal + Rechnung decken 80–85 % des Umsatzes ab — ein Muss für deutsche Kunden
  • Core Web Vitals im grünen Bereich (LCP < 2,5s, INP < 200ms, CLS < 0,1) — sonst keine Top-Rankings bei Google

Aktuelle Fristen & Sanktionen

29. Juni 2025
BFSG in Kraft — sofortige Gültigkeit, keine Übergangsfrist
20. Juli 2025
ODR-Plattform abgeschaltet — Link auf der Website entfernen (Abmahngefahr)
Laufend
Google Shopping: > 90 % aller Account-Sperren wegen „Misrepresentation" — saubere Produktdaten & AGB Pflicht
Dauerhaft
LUCID-Meldungen jahresaktuell halten, sonst Vertriebsverbot

Jede Woche ohne BFSG-Konformität ist ein offenes Abmahnrisiko. Verbraucherschutz-Verbände und Mitbewerber prüfen aktiv.

BFSG-Bußgeldrisiko

Bis zu

100.000 €

Bußgeld pro BFSG-Verstoß — zusätzlich zu Abmahnkosten (meist 500–1.500 € pro Abmahnung), Unterlassungs­klagen und Reputations­schaden. Und das mehrfach pro Jahr möglich.

Sechs Compliance-Pflichten

Was wir in jeden Shop einbauen.

Nicht nur BFSG — wir decken den kompletten rechtlichen Rahmen für deutsche B2C-Shops ab.

BFSG & WCAG 2.1 AA

Tastaturbedienung, Screenreader, Kontrast-Ratio ≥ 4,5:1, Fokus-States, Alt-Texte, ARIA-Labels. Technischer Accessibility-Audit inklusive.

LUCID-Registrierung

Anmeldung & Jahresmengenmeldung bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister. Ohne Registrierung droht sofortiges Vertriebsverbot.

AGB, Widerruf, Datenschutz

TÜV- oder Trusted-Shops-geprüfte Textbausteine, automatische Widerrufsbelehrung mit Muster-Formular, DSGVO-konforme Datenschutzerklärung.

Zahlungsarten-Mix

PayPal (28 %) + Rechnung (25 %) + Kreditkarte + SEPA + Klarna/Apple Pay — so decken Sie 80–85 % aller deutschen B2C-Käufer ab.

Core Web Vitals

LCP < 2,5s, INP < 200ms, CLS < 0,1 — Voraussetzung für Google-Top-Rankings und gute Shopping-Anzeigen-Qualität.

Google Shopping ready

Sauberer Product-Feed, identische Preise zwischen Shop und Anzeige, vollständige GTIN/MPN, keine „Misrepresentation"-Auslöser.

Unser Vorgehen

In vier Schritten zum
compliance-ready Shop.

Ob Neubau oder Retrofit eines bestehenden Shopify-/Shopware-Shops — wir haben einen klaren Ablauf.

01

BFSG-Audit

Wir prüfen Ihren bestehenden Shop (Shopify, Shopware, WooCommerce, JTL) mit automatisierten Tools (axe, Lighthouse) plus manuellem Screen­reader-Test. Ergebnis: Liste aller Lücken mit Priorität & Aufwandsschätzung.

02

Shop-Umbau oder Neubau

Je nach Zustand: Fokus-Fixes am bestehenden Theme (schneller, günstiger) oder Neubau auf Shopify/Shopware mit BFSG-konformem Theme. Komplettes Checkout-Redesign bei Bedarf, Payment-Mix eingerichtet.

03

Legal & Registry

LUCID-Anmeldung, TÜV- oder Trusted-Shops-AGB, Widerrufsbelehrung, Datenschutzerklärung (IT-Recht Kanzlei-Bausteine). ODR-Link entfernt, Barrierefreiheits-Erklärung eingebaut.

04

Performance & SEO

Core Web Vitals ins grüne Feld bringen (CDN, Image-Optimierung, Critical CSS). Google-Shopping-Feed aufsetzen, Schema.org-Markup für Produkte, laufendes Monitoring mit Ihrem Dashboard.

Häufige Fragen

BFSG & Shop-Compliance praxisnah erklärt.

Ich bin nur ein kleiner Shop — gilt BFSG wirklich für mich?
Die Kleinstunternehmer-Ausnahme ist schmal: weniger als 10 Mitarbeiter UND weniger als 2 Mio. € Jahresumsatz ODER 2 Mio. € Bilanzsumme — und selbst dann nur für bestimmte Dienstleistungen. Für Produkt-Shops greift die Ausnahme generell nicht. Im Zweifel gehen Sie davon aus, dass Sie betroffen sind. Ein 30-Minuten-Check schafft Klarheit.
Reicht ein Accessibility-Plugin für Shopify/Shopware?
Nein. Viele Overlays (wie UserWay, accessiBe, AccessiWay) sind oberflächliche Pflaster und werden in den USA bereits aktiv verklagt. Die deutschen Behörden bewerten Sie ähnlich kritisch. BFSG-Konformität braucht strukturelle Änderungen am Code — semantisches HTML, Fokus-Management, ARIA-Attribute. Ein Plugin allein reicht als Verteidigung nicht aus.
Was ist das konkrete Abmahnrisiko?
Verbraucherschutz-Verbände (vzbv, Wettbewerbszentrale) und spezialisierte Kanzleien prüfen aktiv. Typische Abmahnungen: fehlende Barrierefreiheits-Erklärung, ODR-Link noch drin, unvollständige Widerrufsbelehrung, Pflichtangaben im Checkout. Kosten: 500–1.500 € pro Abmahnung, bei Nichtunterlassung bis zu 5-stellig. Und es geht weiter, bis Sie compliance sind.
Shopify oder Shopware — was ist besser?
Shopify (39,9 % Marktanteil bei KMU in DE) ist schneller & wartungsärmer, aber man muss auf die Theme-Wahl achten — viele Standard-Themes sind nicht WCAG-konform. Shopware ist die Nummer 1 bei den deutschen Top-1000-Shops, mächtiger für B2B-Features und DSGVO, dafür Hosting-Aufwand. Wir empfehlen je nach Größe, Feature-Bedarf und Budget — in beiden Welten zu Hause.
Warum sind PayPal und Rechnung so wichtig?
Studien zeigen: PayPal (ca. 28 %) und Rechnung (ca. 25 %) sind die beiden meistgenutzten Zahlungsarten in deutschen B2C-Shops. Zusammen mit Kreditkarte und SEPA-Lastschrift decken sie 80–85 % der Kunden ab. Shops ohne Rechnung verlieren systematisch Umsatz an Mitbewerber — besonders in Kategorien wie Möbel, Mode, Medien. Wir binden Klarna/Billie für Rechnungskauf an.
Was kostet ein BFSG-konformer Shop bei Bodenova?
Das hängt stark vom Ausgangszustand ab. Retrofit eines bestehenden Shops (Accessibility-Fixes, Legal-Update, Performance) startet typischerweise im mittleren vierstelligen Bereich. Kompletter Neubau auf Shopify oder Shopware liegt höher — skaliert mit Produktzahl und Features. Der erste Discovery Call (30 Min) ist kostenlos, inkl. grober Einordnung Ihres Aufwands.

30 Minuten, die 100.000 € Bußgeld verhindern.

Kostenloser BFSG-Quick-Check. Wir scannen Ihren Shop live im Gespräch, zeigen die gröbsten Lücken und skizzieren einen Fahrplan. Ohne Verpflichtung, ohne Sales-Geschwätz.

E-Mail: boderaffa1@gmail.com +49 178 7570539

Mo–Fr 9–18 Uhr · Antwort innerhalb 72 Stunden · Discovery Call 30 Minuten kostenlos